Berlin…..Der Spionageeinsatz auf dem Teufelsberg & ich

Berlin stand im Frühjahr diesen Jahres einmal mehr auf dem Programm.

Berlin Teufelsberg

Berlin….was haste da nicht alles schon gesehen?

Die Mauer….den Reichstag….die Spree…den Bahnhof….Prenzlauer Berg…das Mahnmal….den Tiergarten…Checkpoint Charlie……

Kannte ich alles schon und daher wollte ich dieses Jahr mehr von Berlin….mehr von dem nicht ganz so klassischem Touri- programm!

Da meine Schwester seit vielen Jahren in Charlottenburg lebt, überlegte ich mir, was ganz in der Nähe liegt und sich für mich spannend, interessant und sehenswert anhört.

Schnell machte ich den Teufelsberg im Grunewald inklusive Abhörstation sowie einer atemberaubenden Sicht über Berlin ausfindig.

Berlin TeufelsbergÄhnlich dem Herkulesberg in Köln ist auch der Teufelsberg ein Trümmerberg im Westen der Hauptstadt. Wenn man den Namen hört, fragt man sich schnell, wie dieser entstanden ist…..ganz einfach: der nahegelegene Teufelssee stand quasi Pate für den Teufelsberg.

Berlin GrunewaldAuf den Berg könnt ihr natürlich nicht fahren…erst einmal müsst ihr viele Stufen steigen oder Wege hochgehen, um dorthin zu gelangen. Oben angekommen flasht euch bei einer fantastischen Aussicht der Blick und die unendliche Weite.

Berlin Grunewald IINehmt euch eine Decke mit – verweilt dort und genießt die Ruhe über der Hauptstadt!

Geht ihr ein Stückchen weiter, gelangt ihr zur ehemaligen Abhörstation der US- Armee, welche den Ort in den fünfziger Jahren als perfekten Standort entdeckten. Die Antennenkuppeln zeugen immer noch davon; schnell entsteht das Gefühl, dass ihr euch mitten in einem Spionagefilm befindet.

Berlin AbhörstationWichtig ist, dass ihr festes Schuhwerk tragt und vielleicht sogar im besten Fall eine kleine Taschenlampe bei euch tragt. Die Treppenhäuser inmitten der Abhöranlagen sind teilweise recht dunkel und man muss sich, sofern man kein Licht hat, ein wenig des Weges tasten.

Berlin AbhörstationZum Glück sind die ungewöhnlichen Gebilden nicht einem Bauhengst zum Opfer geworden. Dank vieler Umweltschützer sowie zu teuren Baukosten ist kein Hotel entstanden, sondern der verfallene Ort ist immer noch ein Stück weit der, welcher er einmal war.

Besonders Architektur-, Kunst- und Design- interessierte zieht dieser urbane Platz an. Seit 1999 stehen die Gebäude leer; allerdings verewigen sich immer wieder Graffitikünstler dort und wahre Kunstwerke sind an jeder Ecke zu finden.

Berlin GraffitiJeden Tag ist die Anlage von 10-21h geöffnet. Sogar Führungen werden angeboten. Man kann sich aber auch einfach so treiben lassen und die Energie, welche die Gebäude immer noch ausstrahlen, auf sich wirken lassen.

Die Szene auf dem Teufelsberg spricht jedoch auch Sportler an – viele Wanderer, Kletterer, Mountainbiker und Skater siehst du hier.

Berlin Grunewald IIIIch finde das toll – du bist in der Hauptstadt! Dort, wo das Leben pulsiert, du das Gefühl hast, die Stadt lebt 24 Stunden und du bist dennoch mitten in der Natur! Super ist das!

Nächste Woche sehen wir uns wieder, wenn wir dem Mauerpark und einer Gedenkstätte einen Besuch abstatten….

Eure Britta

Huiiii…ein Gastbeitrag…Warum Hannover eine Kurzreise wert ist

Huiiii….sage ich da und bedanke mich bei Anna mit ihrem tollen Reiseblog immer unterwegs für ihren tollen Blogbeitrag auf meiner kleinen Seite!

Bevor es um Hannover geht, mag ich euch kurz erzählen, dass ich Anna bei einem Blogst- Bar- Camp in Köln- Ehrenfeld kennengelernt habe. Wenige Reiseblogger waren dort vertreten und so war es ganz normal, dass wir Zwei uns schnell fanden und uns über das Reisen unterhielten!

Hannover stand bisher nie auf dem Plan, mir anzusehen. Was soll es da schon geben, dachte ich mir?!

Nun bin ich definitiv eines Besseren belehrt worden – was ich von Anna über Hannover las, ließ mich staunen und entfachte in mir sofort den Reiseinstinkt – hier musst du einmal hin!

Anna, ganz lieben Dank für deine Zeilen über Hannover, die sicherlich bei Jedem das Gefühl entstehen lassen, die unterschätzte Landeshauptstadt unbedingt sehen zu wollen!

Und jetzt geht es los:

Habt ihr schon einmal von Hannover gehört, der Landeshauptstadt von Niedersachsen? Nein.

Dann will ich euch jetzt von einem Kurztrip in die Stadt, die ich mein zu Hause nenne, überzeugen. Hannover ist nämlich ein wunderbares Ziel für eine Kurzreise.

Am besten fahrt ihr für ein Wochenende mal nach Hannover. Sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn ist die Stadt wunderbar zu erreichen, denn sie gehört zum Hauptverkehrsnetz der DB und die A2 und A7 verbinden über Hannover die Nord- Südstrecke sowie West- Ost Verbindung.

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Viele sagen Hannover sei überhaupt nicht schön, besonders wenn man mit dem Zug anreist, aber dann frage ich immer folgende Dinge: Ward ihr in der Altstadt, am Maschsee oder bei der Leipniz Universität? Manche sagen auch, Hannover sei überhaupt nicht hipp und hat keine Szene. Dann frage ich, ward ihr schon einmal in Linden? Wenn ihr zu dieser Gruppe Menschen gehört, dann passt jetzt mal gut auf.

Mein Lieblingsort in Hannover

Vielleicht liegt es daran, dass ich nur einen kurzen Fußweg entfernt wohne, vielleicht auch einfach daran, dass es dort zu jeder Jahreszeit wunderschön ist. Die Rede ist vom Maschsee. Er ist etwa 78 Hektar groß (!) und bietet einen tollen Spot für Spaziergänger, Jogger, Wassersportler und Segler. Am Wochenende ist dort immer etwas los, viele Pärchen und kleine Familien gehen spazieren, ein Eis essen, Treetboot fahren oder man sitzt in der Sonne und liest ein gutes Buch. Studenten treffen sich auf ein Bierchen oder einen Kaffee.

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Der Maschsee hat auch ein eigenes Strandbad mit aufgeschüttetem Sand und einer Grasfläche zum faulenzen nach dem Schwimmen. Ich bin aber ganz ehrlich: Das Wasser ist nicht so schön. Man kann besser mit dem Fahrrad ein Stückchen weiterfahren und in den Ricklinger Kiesteichen schwimmen gehen. Wie das Wort schon erklärt, sind dort mehrere natürliche Teiche mit besserer Wasserqualität. Die Ricklinger Kiesteiche sind ein beliebtes Ziel für Studenten und Schüler. Familien mit Kindern halten sich lieber am Maschsee Bad oder in anderen Freibädern auf.

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Mein Lieblingsgebäude

Mein absolutes Lieblingsgebäude in Hannover ist das neue Rathaus. Jedes Mal wenn ich von der A2 nach Hause fahre, den Königswörther Platz passiere, um Richtung Friederikenplatz zu fahren, dann sehe ich schon das mächtige Gebäude. Das Rathaus ist für mich als Wahlhannoveranerin ein ganz persönliches Symbol von zu Hause. Es wurde erst 1913 zu Zeiten Kaiser Wilhelms ll. gebaut. Das alte Rathaus steht klassisch in der Altstadt von Hannover nahe der Markthalle.

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Tausende Fotos sind schon vom neuen Rathaus Hannovers gemacht worden, aber das juckt gar nicht, das Gebäude wird nie weniger schön für mich sein. Vorne der Trammplatz, hinten der Maschpark mit Maschteich und alles nicht weit weg vom Maschsee. Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist die Auffahrt zur Kuppel mit dem Bogenaufzug. Darüber hat auch schon Reisebloggerin Janett von teilzeitreisender berichtet. Die Aussicht ist unbezahlbar und einfach nur zu empfehlen.

Mein Lieblingscafé

Hannover hat sich echt gemacht, es gibt überall hipe Cafés und Restaurants, aber mein Liebling ist „das Teestübchen direkt am Ballhofplatz. Es ist seit 1970 in Familienbesitz. Dementsprechend traditionell sind die Rezepte. Wenn ihr Omas Kuchen vermisst, dann solltet ihr nicht verpassen dort wunderbaren Kuchen, Tee oder Kaffee zu genießen. Ich esse unheimlich gerne den Apfelkuchen oder den Carrot Cake, der erst später eingeführt wurde, aber genauso beliebt ist.

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So ganz nebenbei:  sogar Karl Heinz Böhm, bekannt aus der Sissi Trilogie, besuchte das Café um Mutter Anna, Seele des Kaffees zu treffen. Aber nun glaubt bloß nicht, dass das typische Klientel über 50 ist. Nein, die meist weiblichen Gäste sind zwischen 20 und 30 Jahren alt.

Noch mehr Hannover Tipps

Neben meinen Lieblingen in Hannover gibt es natürlich noch viel mehr zu erleben. Wenn ihr euch ein Bild über die Innenstadt machen möchtet, dann folgt du am besten dem roten Faden. Die Tour lässt sich als App downloaden, so erfahrt ihr auch gleich etwas über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie die Oper, das neue und alte Rathaus, die Markthalle oder das Leipniz Haus. Eine rein historische Tour ist der blaue Faden. Ich spaziere gerne durch die Altstadt, bewundere die alten Häuser und gehe dann natürlich in meinem Lieblingscafé einen Kaffee trinken. Im Sommer kommen die Strandstühle heraus und fast der ganze Ballhofplatz wird vom Teestübchen und seinen Gästen eingenommen.

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Viele halten das neue Rathaus für ein Schloss, was es aber nicht ist. Das eigentliche Schloss Hannovers, in dem sich vor kurzem Angela Merkel mit Präsident Obama, Monsieur Hollande und Co. getroffen hat, ist das Schloss Herrenhausen. Nur ein Stück weiter als die Leipniz Universität  (geschichtsträchtiges Hauptgebäude), liegt das Schloss umgeben von den Herrenhäuser Gärten. Viele Events finden hier statt. Ihr könnt das Museum besuchen oder die Gärten. Beides ist sehr empfehlenswert, habe ich aber auch noch geschafft. Wenn ihr es nicht so mit der Botanik habt, dann genießt einfach die schicke Anlage, fahrt dann mit der ÜSTRA zurück zum Hauptgebäude der Leipniz Uni und picknickt auf einer der Wiesen, so wie es auch die Studenten tun.

Wenn ihr gerne Fahrrad fahrt, dann ist die Eilenriede ein perfekter Ort für euch. Sie ist ein riesiger Stadtwald und europaweit sogar der größte. Kannst du dir vorstellen wie groß 642 Hektar sind? Das fällt mir auf jeden Fall total schwer. Ich bin noch lange nicht die komplette Route entlang spaziert oder mit dem Fahrrad abgefahren. Aber ich habe auch noch ein bisschen mehr Zeit. Nach einem ausgiebigen Shoppingsamstag könntet ihr euch am Sonntag zum Beispiel auf den Drahtesel schwingen und die gut ausgebauten Radwege ausprobieren. Auch Inliner fahren lässt es sich gut in Hannovers Stadtwald. Wer gerne Crossrad fährt oder sein Mountainbike ausprobieren möchte, der findet nahe dem Döhrener Turm einen angelegten Crosspark.

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Sight Seeing ist ja nicht jedem sein Ding. Aber wenn ihr ein größeres Budget für eine Kurzreise zur Verfügung habt, dann empfehle ich euch den großen, wenn auch teuren Zoo oder zum Beispiel Sea Life gegenüber von den Herrenhäuser Gärten. Auch einen Tiergarten mit heimischen Wildtieren könnt ihr in Hannover finden.

Hoffentlich konnte ich euch mit meinen Lieblingen in Hannover und anderen spannenden Aktivitäten überzeugen, sodass ihr Hannover bald besuchen werdet. Mein zu Hause ist einfach total unterschätzt bei vielen in Deutschland lebenden Menschen, aber auch im Ausland. Macht fleißig Werbung für unsere Stadt, denn hier patrouilliert die Polizei zu Pferd. 🙂

Ganz lieben Dank an dich, liebe Britta, dass du es mir in deinem fabelhaften Blog ermöglichst von meinem zu Hause zu erzählen.

Liebe Anna, tausend Dank, dass du mir und meiner kleinen Leserschar bereits schon beim Lesen die Vorfreude auf Hannover geweckt hast!

Wer nachlesen möchte, worüber ich bei Anna geschrieben habe, springt schnell zu ihrem Blog immer unterwegs über! Da könnt ihr in die zauberhaft morbide Welt Belgiens eintauchen!

Eure Britta

 

Rheinlandconnection im Herzen

#liebesseeliggoesmunich

Borkum im September 2014, da nahm die Rheinland- Connection Fahrt auf…..doch das eigentliche Kennenlernen begann bereits am Freitag, 19.09.2014 auf der Hinfahrt mit Sandra in Düsseldorf. Dort lernten wir uns, liebe Sabine von Liebesseelig quasi während der kurzweiligen Autofahrt bei schönstem Sonnenschein kennen.

PicMonkey Collage BloggenSchnell stellten wir Gemeinsamkeiten – im Herzen Rheinländer und eigentlich immer Rheinländer – fest.

Wir stellten aber auch Unterschiede fest – sind wir doch im Wesen verschieden, fiel es uns dennoch sehr leicht, über Vieles gemeinsam zu lachen und uns sowohl über das Blogger-, unser Arbeits- und auch unser Privatleben zu unterhalten.

Ich erinnere mich an deine Erzählungen deiner Hochzeit – ich erinnere mich an deine große Tantenliebe zu Mathilda – ich erinnere mich an dein Arbeiten in der Uni mit vielen internationalen Menschen – ich erinnere mich an deine Leidenschaft zum Bloggen – bevorzugt über gluteinfreie Rezepte und das Fotografieren.

Uns eint das Bloggen – ohne Borkum & „Bloggen mit Herz“ hätten wir uns nie kennengelernt!

Auf Borkum erinnere ich mich an lustige Selfies – an den Wattspaziergang mit Albertus – an die abendliche Radtour zum Meer – an das Basteln – an die urige Jugendherberge & an die tolle und vor allem persönliche Atmosphäre mit so vielen sympathischen Bloggern.

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Hach Sabine….wenn ich dies so schreibe, kommen so tolle, schöne und vor allem lustige Erinnerungen wieder hoch.

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Auf Föhr sollte es am 25.09.2015 mit unserer Leidenschaft, dem Bloggen, dem Reisen und der großen Liebe zum Meer und Bloggen mit Herz in eine 2. Runde gehen. Wir, die Rheinland- connection war dieses Mal nicht mit dem Auto, sondern dem Zug unterwegs. Trotz, dass wir uns fast ein Jahr nicht gesehen hatten, stiegen wir gesprächstechnisch quasi da ein, wo wir im September 2014 auf Borkum aufgehört hatten.

Föhr, du warst ne Nummer größer! Du warst ein tolles Hoftel – du warst gemeinsame Workshops – leckeres Essen – du warst Radfahren – du warst Natur – du warst Meer – du warst viel lachen und wieder mal Gemeinsamkeiten entdecken.

Herbst VVV

Bevor ich mit Borkum und Föhr ende, frische ich für dich noch einmal unsere große Nordholland- Liebe auf. Auch, wenn du nun Bayern unsicher machst und Egmond aan Zee nun ein kleines wenig weiter entfernt liegt, bleiben deine Kurztrips dorthin immer in deinem Herzen!

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Liebe Sabine, für deine Zeit in Bayern wünsche ich dir Schönes – Besinnliches – viel Sonne – Berge – Seen – magische Momente – Liebens- und Lebenswertes – Unvergessliches & vor allem rheinische Gelassenheit & Gemütlichkeit!

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Nicht nur ich, auch viele liebe Bloggerbekanntschaften haben extra für dich etwas geschrieben – gezaubert – gestaltet…..Bine von Binedoro  – Janine von Schnin´ s Kitchen – Sandra von Mita und Manani – Ulli von purplemint & Nele von buntgestreifthüpfig .

Tschüssiiiiiii,

deine Rheinland- Britta